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DMARC-Baukasten

Der DMARC-Baukasten stellt aus wenigen Auswahlfeldern einen DMARC-Eintrag nach RFC 9989 zusammen – den TXT-Eintrag unter _dmarc. Ihrer Absenderdomain – und erklärt jede gewählte Option. Er richtet sich an alle, die für ihre Newsletter-Domain DMARC einrichten oder einen vorhandenen Eintrag nachvollziehen wollen.

Was DMARC festlegt

DMARC (Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance) prüft, ob die sichtbare Absenderadresse zu einer bestandenen SPF- oder DKIM-Prüfung passt. Diese Übereinstimmung heißt Ausrichtung (Alignment). Der Eintrag sagt Empfängern außerdem, was sie tun sollen, wenn die Prüfung scheitert: beobachten (p=none), als verdächtig behandeln (p=quarantine) oder ablehnen (p=reject).

Maßgeblich ist seit Mai 2026 RFC 9989.1 Die Ausrichtung ist entweder entspannt (gleiche Organisationsdomain) oder streng (identische Domain); voreingestellt ist entspannt.1 sp gilt für bestehende Subdomains, np für nicht existierende. Fehlt np, gilt sp, fehlt auch sp, gilt p. Der frühere Prozent-Schalter pct ist entfallen; an seine Stelle tritt der Testmodus1 t.

So gehen Sie vor

  1. Tragen Sie Ihre Absenderdomain ein, also die Domain hinter dem @ der Absenderadresse.
  2. Wählen Sie die Richtlinie. Für den Einstieg beschreibt RFC 9989 p=none mit einer Berichtsadresse (Abschnitte 5.1.4 bis 5.1.7).1
  3. Tragen Sie unter rua eine Adresse für die Sammelberichte ein. Die übrigen Optionen ändern Sie nur, wenn Sie sie brauchen.
  4. Kopieren Sie den Eintrag und legen Sie ihn bei Ihrem DNS-Anbieter als TXT-Eintrag unter dem angezeigten Namen an.

Der Baukasten

Optionen

Richtlinie (p)
Ausrichtung DKIM (adkim)
Ausrichtung SPF (aspf)
Testmodus (t)

TXT-Eintrag für _dmarc.ihre-domain.de

v=DMARC1; p=none

    Nach RFC 9989 (Mai 2026). Der frühere Schalter pct ist entfallen; an seine Stelle tritt der Testmodus t. Das Werkzeug prüft nichts live und fragt kein DNS ab – ob der Eintrag wirkt, zeigen die DMARC-Berichte.

    Was der Baukasten nicht prüft

    • Ob der Eintrag im DNS steht. Der Baukasten fragt kein DNS ab. Ob der Eintrag veröffentlicht ist und wirkt, zeigen die DMARC-Berichte oder Ihr DNS-Anbieter.
    • Ob SPF und DKIM eingerichtet sind. DMARC baut auf einer bestandenen und ausgerichteten SPF- oder DKIM-Prüfung auf. Ob Ihr Versandsystem so eingerichtet ist, kann der Baukasten nicht sehen.
    • Alle Tags. Er setzt v, p, sp, np, adkim, aspf, t und rua. Die Tags fo, ruf und psd aus RFC 9989 bietet er nicht an.
    • Berichtsadressen in fremden Domains. Liegt die rua-Adresse nicht in der Domain, über die berichtet wird, verlangt RFC 9989 ein zusätzliches Verfahren (Abschnitt 11.6, mit Verweis auf RFC 9990).1,2 Das richtet der Baukasten nicht ein.
    • Einen vorhandenen Eintrag. Gibt es schon einen DMARC-Eintrag, ersetzen Sie ihn. Mehrere DMARC-Einträge für dasselbe Ziel werden alle verworfen (RFC 9989, Abschnitt 4.10).1

    Häufige Fragen

    Was bewirkt p=none? Empfänger sollen bei gescheiterter Prüfung nichts Besonderes tun. Mit einer Berichtsadresse erfahren Sie trotzdem, welche Server in Ihrem Namen E-Mails verschicken und ob sie SPF und DKIM bestehen.

    Warum bietet der Baukasten kein pct an? RFC 9989 hat den Tag pct gestrichen. An seine Stelle tritt der Testmodus t: t=y entspricht dem früheren pct=0, t=n dem früheren pct=100. In Anleitungen nach der älteren Fassung RFC 7489 finden Sie pct noch.

    Wird meine Domain irgendwo abgefragt oder gespeichert? Nein. Der Baukasten läuft nur in Ihrem Browser, sendet nichts und fragt kein DNS ab.

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